Kondomgrößen

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Kondomgrößen sind ein wichtiger Sicherheitsfaktor bei der Verhütung von Schwangerschaften. Ob sie passen, stellt sich nach einigen Versuchen schnell heraus – diese sollten aus Sicherheitsgründen allerdings vor dem Ernstfall gemacht werden, damit beim Geschlechtsverkehr kein Unfall passiert.

» Die richtige Kondomgröße berechnen

Die Größen sind genormt

Seit dem Jahre 2002 sind die Kondomgrößen genormt. Die entscheidende Regelung findet man in der internationalen Norm EN ISO 4074. In der Regelung geht es nicht nur um Aspekte wie Haltbarkeit, Festigkeit und Dichtigkeit, sondern auch um die Normierung der Größen. Die Norm besagt, dass ein Kondom mindestens 16 cm lang sein muss und je nach Breite ein bestimmtes Mindestvolumen garantieren sollte. Eine Breitenbeschränkung gibt es nicht, die Hersteller müssen jedoch eine Standardabweichung von +/− 2 mm gegenüber dem auf der Verpackung angegebenen Kondomgrößen Wert einhalten.

Unterschiedliche Kondomgrößen – welche ist die richtige?

Kondome gibt es in vielen unterschiedlichen Größen zu kaufen, die sich nach Herstellern unterscheiden. In der Regel steht auf der Verpackung, für welche Penisgröße sich das Produkt eignet – die Angaben richten sich dabei nach Länge und Umfang. Bei der Wahl der richtigen sollte das Produkt gewählt werden, das am ehesten zu den eigenen Maßen passt.

Es gibt zwar immer noch geplatzte oder abgerutschte Kondome. Die ISO Norm räumte den Herstellern von Kondomen jedoch mehr Flexibilität bei den Kondomgrößen ein und diese wird auch von den Herstellern genutzt. Welche jedoch die richtige Größe ist muss jeder für sich selbst heraus finden. Generell gilt, dass das Kondom beim Überziehen keine Unannehmlichkeiten verursachen und weder zu eng noch zu groß sein soll. Auch das Abrollen des Kondoms sollten keine Schwierigkeiten entstehen (z.B. Reißen). Wer zu klein wählt riskiert das Platzen des Kondoms oder das Abrutschen, da das Kondom unter einer Längsspannung steht und so förmlich abgleiten kann. Das Risiko einer Schwangerschaft oder einer Ansteckung mit einer Geschlechtskrankheit wird erhöht. Jeder sollte daher die für sich passende Size suchen und benutzen. Einige Kondomversandhändler bieten auch Probierpackungen an.

Unsere Tipps

Wenn das Kondom nur locker anliegt und leicht abrutscht, dann sollte auf eine kleinere Kondomgröße ausgewichen werden. Liegt es stattdessen sehr eng an, drückt unangenehm oder ist deutlich zu kurz und rutscht deswegen, sollte auf Verhütungsmittel mit größeren Maßen ausgewichen werden. Die passende Größe zeichnet sich dadurch aus, dass am Reservoir zwischen Eichel und dem Material des Kondoms ein wenig Platz bleibt und es sich bis zum Penisansatz abrollen lässt, ohne dabei zu rutschen. Wenn sich auch nach dem Ausprobieren verschiedener Marken keine passende Größe finden lässt, besteht die Möglichkeit, Maßkondome zu erwerben. Diese sind im Internet erhältlich; die Abstufung zwischen den Größen ist besonders gering.