Präservative

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Präservative werden umgangssprachlich auch als Kondome bezeichnet und sind eine dünne Hülle, welche meist aus vulkanisiertem Kautschuk hergestellt werden. In erster Linie dienen sie als Mittel zur Empfängnisverhütung. Außerdem sind sie ebenfalls ein Schutz vor sexuell übetragbaren Krankheiten, wie HIV und Syphilis. Kondome werden vor dem eigentlichen Geschlechtsverkehr über den erigierten Penis gezogen.

Die Geschichte der Kondome

Wann wirklich das allererste Präservativ angefertigt wurde, ist heute leider nicht überliefert. Bereits die alten Ägypter sollen vor mehr als 3.000 Jahren Kondome verwendet haben. Einer Überlieferung zu folge soll König Minos von Kreta sogar Kondome aus Ziegenblasen verwendet haben.

Wahrscheinlich wurden jedoch die ersten Kondome aus gewebten Stoffen hergestell und nicht gerade wirksam. Die ersten wirkungsvollen Kondome wurden aus Schafsdärmen oder anderen Membranen von Tieren hergestellt. Bereits Giacomo Girolamo Casanova, welcher von 1725 bis 1798 lebte, benutzte Kondome zum Schutz vor Syphilis.

Im Jahre 1839 erfand Charles Goodyear ein Verfahren um Kautschuk zu vulkanisieren. Mit diesem Verfahren konnte man wasserfestes, bruchstabiles, kälte- und wärmefestes Gummi herstellen. Charles Goodyear produzierte im Jahre 1855 das erste Präservativ. Ab dem Jahre 1870 wurden die ersten dann serienmäßig hergestellt. Diese waren jedoch noch vernäht. Julius Fromm stellte im Jahre 1912 die ersten nahtlosen Kondome her. Ab dem Jahre 1930 wurden sie aus Latex hergetellt.

In Deutschland erhalten Kondome seit 1981 das DLF-Gütesiegel. Hierfür müssen Kondome einen Aufblastest, einen Dichtigkeitstest, einen Test zur mikrobiologischen Reinheit und einen Dehnungstest überstehen. In Deutschland werden jährlich über 200 Millionen Kondome verwendet.

Vorteile und Nachteile von Präservativen

Die Vorteile von Kondomen liegen auf der Hand. Bei korrekter Anwendung haben sie einen Pearl-Index von 0,6. Außerdem verhindern Kondome nicht nur eine ungewollte Schwangerschaft, sondern schützen auch vor Geschlechtskrankheiten, wie zum Beipiel Gonorrhoe, Hepatitis C und HIV. Viele Männer können durch die Verwendung von Kondomen eine Erektion länger aufrechterhalten.
Als Nachteile kann man die Unterbrechung des Liebesspieles sehen. Auch Latex-Allergien können den Gebrauch von Präservativen verhindern.

Formen, Farben, …

Kondome werden heutzutage in unterschiedlichen Formen, Farben, Materialien und auch Größen hergestellt. Der Kunde hat beim Kauf inzwischen eine große Auswahl unter den Marken.